Knemeyer - seit über 80 Jahren im Dienst des Kunden

Sehr geehrter Besucher,
auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die lange und erfolgreiche Historie und Philosophie unseres Unternehmens bieten. Viel Spaß beim lesen!

 

Hier lesen Sie mehr über die Autohaus Knemeyer Philosophie!


1925
Fritz Knemeyer

Fritz Knemeyer (* 05.03.1901) erlernte in Halle/Westf. das Schlosserhandwerk und wanderte nach alter Gesellen-Sitte Anfang der 20er-Jahre in das Ruhrgebiet aus, wo er bei Klöckner die Stahlproduktion kennenlernte. Später fand er wieder eine Anstellung in der Heimat und arbeitete im Werkzeugbau des damals aufstrebenden Unter-nehmens Vossen. Die steigende Arbeitslosigkeit machte auch vor Facharbeitern nicht halt und Fritz Knemeyer entschloss sich im Jahr 1925 den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Mit einem Partner hatte er die eigene Motorradproduktion Knemeyer & Westerfrölke gegründet. An diesen Start erinnern heute noch mit Stolz aufbewahrte Typenschilder und Konstruktionspläne, der damals gebauten Motorrä-der. Fritz Knemeyer konnte sich stets für technische Dinge begeistern und war auch gleichermaßen motorsportlich interessiert. Im Jahre 1925 gewann er zudem mit einem selbstgebauten Motorrad eine überregionale Rennveranstaltung.


1926

Die Weltwirtschaftskrise spitzte sich zu und suchte mit ihren verheerenden Folgen auch Westfalen heim. Nachdem Fritz Knemeyer den Versuch einer eigenen Motorradproduktion wieder verwarf, da sich die technische Entwicklung im motorisierten Verkehr immer mehr zum Automobil verlagerte, gründetet er am 01. April 1926 eine der frühesten Gütersloher Kfz-Werkstätten. Diese befand sich auf dem Gelände der Brockhägerstraße (siehe Abb.). Nach den ersten Jahren der reinen Fahrzeuginstandsetzung, begann Fitz Knemeyer im Jahre 1928 auch mit dem Vertrieb von neuen Opel-Automobilen. Die Verkaufszahlen waren zunächst mit 1 - 2 Fahrzeugen pro Jahr sehr gering. Doch die Zahlen stiegen zum Jahr 1933 stetig an.


1933

Im Jahr 1933 entschloß sich Fritz Knemeyer auf Grund der bisher positiv verlaufenden Geschäftsergebnisse mit dem Vertrieb von Opel Automobilen zu einer "Ehe" mit der Rüsselsheimer Adam Opel AG. Ein Händlervertrag ist die Basis für die bis heute andauernde Partnerschaft mit dem Hause Opel. Den ersten Opel-Lieferwagen (siehe Abb.) verkaufte Knemeyer 1933 an die Glas- und Porzellan-Großhandlung Zumwinkel. Die ersten Opel LKW-Fahrgestelle wurden an die Molkerei Strothmann ausgeliefert (siehe Abb.). Wie positiv sich die Partnerschaft mit Opel auswirkte, zeigten die Verkaufszahlen der folgenden Jahre. So wurden im Jahr 1937 bereits 16 Neu- und 11 Gebrauchtwagen pro Jahr vermarktet. Die Kontingentierung als Vorbote des nahenden 2. Weltkriegs stoppte jedoch die weitere Entwicklung. Autos waren nur noch gegen Bezugsscheine erhältlich. In den Kriegsjahren gab es nur noch Aufträge von Heeres-Kraftfahrpark der Wehrmacht. Vom eigentlichen Automobilhandel konnte keine Rede mehr sein. Vielmehr wurden Umrüstungsarbeiten als Änderungen zur Serienfertigung durchgeführt. So wurde für den Einsatz in Afrika die Umrüstung von Opel Blitz 3-Tonnern, mit größeren Luftansaugfiltern, staubdicht einzupackenden Batterien, größeren Kühlern und vieles mehr angeordnet. Auch das Personal wurde immer knapper, da viele Mechaniker zum Wehrdienst eingezogen wurden. Das Unternehmen entwickelte sich in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zu seinen Anfängen als reiner Instandsetzungsbetrieb zurück. Lediglich Fitz Knemeyer und sein Mitarbeiter Willi Freudenau (siehe Abb.) arbeiteten zusammen mit drei weiteren Lehrlingen und einer Aushilfskraft im Unternehmen. Die Wochenarbeitszeit betrug damals 60 Stunden und mehr. Die Jahre nach dem Kriegsende 1945 bis zur Währungsreform waren durch die Rohstoff- und Ersatzteilknappheit vom handwerklichen Geschick der Fachleute geprägt. Eine Tätigkeit zwischen kompensieren und improvisieren.


1948

Langsam faßte die Wirtschaft wieder Tritt und das Automobilgeschäft kam ins Rollen. Obwohl bei Opel in Rüsselsheim die Produktionsanlagen fast vollständig zerstört waren und das damals modernste LKW-Werk in Brandenburg als Reparation der Russen demontiert wurde, konnte der erste LKW 1948 von Fitz Knemeyer gegen Eisenbezugsscheine ausgeliefert werden. Der Verkauf von Opel Nutzfahrzeugen stieg auf 13 LKW im Jahre 1949 an. (Die Abbildung zeigt die erweiterte Werkhalle mit dem neuen Anbau zur Brockhäger Straße.)


1950

Mit dem Ende der Kontingentierung atmete die Automobilbranche auf. Es begann ein Wachstum, wie es sich die kühnsten Optimisten nicht vorgestellt hätten. Nun wurde auch der Vertreib von PKW-Modellen wieder attraktiver. Natürlich partizipierte auch das Unternehmen Knemeyer von der Entwicklung. 1950 war das Jahr der Großwagen. In einem Jahr verkaufte Fritz Knemeyer allein 12 Wagen des damaligen Opel-Spitzenmodells KAPITÄN. Das Unternehmen beschäftigte bereits wieder 15 Mitarbeiter.


1962
v.l.n.r. Rolf, Fritz und Siegfried Knemeyer

Fast innerhalb eines Jahrzehnts vervierfachte sich die Mitarbeiterzahl bis Sie im Jahre 1962 rund 60 Mitarbeiter umfaßte. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge hatte sich 1962 mehr als verzehnfacht. So wurden 233 Neu- und 155 Gebrauchtwagen ver-kauft. Diese Wachstumszahlen machten deutlich, daß am Standort Brockhäger Straße eine weitere Entwicklung des Unternehmens nicht mehr möglich sein würde. Die Planungen für einen Umzug und zur Gründung der Fritz Knemeyer oHG hatten begonnen. Die beiden Söhne Fritz Knemeyers, Siegfried und Rolf, traten 1963 ins Unternehmen als Inhaber ein und übernahmen ebenfalls die Verantwortung für die weitere Unternehmens-Entwicklung.


1965

Am 17. Juli 1965 wurde die neue Betriebsanlage an der Marienstraße 18 in unmittelbarer Nähe zu den Miele-Werken eröffnet. Es entstanden eine großzügige Werkstatt mit 7 Unterflurständen, ein Ersatzteillager mit Büroräumen und eine Ausstellungshalle mit angegliedeter Fahrzeugpflegeabteilung. Diese Betriebsanlage war für den Service der Zukunft gebaut worden. Auf Grund einer großen Leidenschaft zum Motorsport bei den Mitarbeitern und dem Firmenchef galt das Autohaus Knemeyer auch in den Folgejahren als Förderer des Motorsports im ostwestfälischen Raum. Unter der Schirmherrschaft des Landrats Paul Lakemper wurde viele Jahre lang die ADAC-Rallye Ostwestfalen von der Marienstraße aus gestartet und der Kontrollservice für die Tour d´Europe im Zusammenarbeit mit dem Motorsportclub Gütersloh durchgeführt.


1971

Die Betriebsanlage wird abermals erweitert und es entsteht ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Büroräumen und einer zusätzlichen Ausstellungs-fläche. Hinzu kam eine Witterungsbeständige Leichtbauhalle als Stellfläche für Gebrauchtfahr-zeuge. Die baulichen Voraussetzungen waren nun geschaffen, um den Opel-Kunden in Gütersloh einen kompletten und neuzeitlichen Service zu bieten. Fritz Knemeyer und seine Söhne Siegfried und Rolf achteten darauf, daß die Opel-Kunden über den Kauf hinaus im Hause Knemeyer alles finden, was für die Pflege und Werterhaltung ihrer Fahrzeuge wichtig ist. Dieses ist bis heute die Basis der Geschäftsphilosphie des Unternehmens Knemeyer.


1976

Das Unternehmen Knemeyer feierte sein 50jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit einem Festakt gefeiert. Der damalige stellvertretende Bürgermeister und Molkereibesitzer Herbert Strothmann, langjähriger Freund Fritz Knemeyers, überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Stadt Gütersloh. Das Unternehmen verfügte auf Grund der bereits im Jahr 1973 getroffenen Entscheidung zum Einstieg in die maschinelle Datenverarbeitung über ein seinerzeit hochmodernes Hollerith-System. Die Daten wurden auf Basis von Lochkarten verarbeitet.


1979

Generationswechsel: Der Firmengründer Fritz Knemeyer verstirbt am 27.08.1979 im Alter von 78 Jahren und die Geschäftsführung wird an seine beiden Söhne übergeben, welche bereits seit der Gründung der Fritz Knemeyer oHG im Jahre 1963 die Geschicke des Unternehmens mitbestimmen. Siegfried Knemeyer (* 19.12.1928) trat als Lehrling am 01.04.1945 ins Unternehmen ein. Nach der Gesellenprüfung begann er 1951 ein Studium der Fachrichtung Maschinen- und Automobilbau und kehrte 1954 als Ingenieur in die Firma zurück. Rolf Knemeyer (* 16.04.1935) trat nach Abschluß seiner kaufmännischen Ausbildung 1956 in das Unternehmen ein und übernahm 1962 den Verantwortungsbereich Verkauf und Teile- und Zubehör.

Fritz Knemeyer
Rolf Knemeyer
Siegfried Knemeyer

1983

Bereits 50 Jahre haben das Autohaus Knemeyer und die Adam Opel AG den Automobimarkt in Gütersloh entscheidend mitbestimmt. Für die treue Zusammenarbeit wurde dem Unternehmen 1983 das goldene Opel-Firmenzeichen als Zeichen des Dankes überreicht.


1984

Das Unternehmen zeichnete sich bereits seit Jahren durch seine große Bereitschaft zur Ausbildung junger Menschen aus. Durch das Engagement von Siegfried Knemeyer, der als Kreishandwerkermeister das Gesamthandwerk und als Obermeister der Innung das Kraftfahrzeuggewerbe vertritt, verfügt das Unternehmen über eine lange Tradition in der technischen und kaufmännischen Ausbildung junger Menschen. 1984 wird das Autohaus vom Bundespräsidenten Carl Carstens für seine vorbildlichen Leistungen in der Ausbildung ausgezeichnet.


1995

Die Betriebstätte in der Marienstraße wurde nach 30 Jahren umgebaut und an die veränderten Kundenbedürfnisse angepaßt. Es entstand ein neues Kundenzentrum, welches den Anforderungen einer modernen Betriebsorganisation gerecht wird. So wurden alle Abteilungen des Unternehmens miteinander verbunden. Der Kunde kann nun mit nur wenigen Schritten sowohl einen Ansprechpartner im Service als auch einen Verkaufsberater für Fahrzeuge oder Teile und Zubehör erreichen. Bei der Gestaltung orientierte man sich ganz bewußt an den Leitlinien der Adam Opel AG. Weiterhin wurde ein neues Datennetzwerk installiert, welches alle Abteilungen verknüpft. Der elektronische Teilekatalog und das technische Informationssystem TIS hielten Einzug im Unternehmen und deren Weiterentwicklungen sichern bis heute einen kompetenten Service von Opel Automobilen. Zudem findet ein weiterer Generationswechsel in der Führung des Unternehmens statt. Jürgen Knemeyer, Sohn Rolf Knemeyers, tritt nach betriebswirtschaftlichem Studium 1995 in die Geschäftsführung des Unternehmens ein.


2000
v.l.n.r. Jürgen Knemeyer, Rainer Metz

Die Ära einer reinen Familiengesellschaft endet. Die Familie Knemeyer entschließt sich die weitere Zukunft an der Seite eines starken Partnes im Automobilgeschäft zu bestreiten. Seit dem 01.01.2000 gehört das Unternhemen mit Mehrheitsanteilen Herrn Rainer Metz und ist somit ein Teil der vertriebsstarken MAG Metz Gruppe. Nun kann das Knemeyer-Team seinen Kunden trotz großem Wettbewerbs weiterhin Service-Leistungen zu attraktiven Preisen und eine große Auswahl an Neu- und Gebrauchtwagen anbieten.


2001

Im April 2001 feiert das Team vom Autohaus Knemeyer das 75jährige Firmenjubiläum Zeitgleich mit der Premiere des neuen Opel Cabrios und des Roadsters Opel Speedster feierten 5.000 Besucher das besondere Ereignis.


2004 bis heute

Seit dem 29.02.2004 ist das Autohaus Knemeyer Mehrmarkenhändler geworden. Neben den Marke Opel vertritt das Traditionsunternehmen nun auch die Marke Hyundai welche mit seinen preislich attraktiven und qualitativ hochwertigen Fahrzeugen auf dem deutschen Markt rasante Absatzstei-gerungen verbuchen kann. Die Ausstellungsfläche des Nebengebäudes wurde gemäß den Hyundai CI-Richtlinien umgebaut und renoviert.


Autohaus Knemeyer GmbH
Marienstraße 18
33332 Gütersloh
     
Telefon:
05241-9038-0
Telefax: 05241-9038-99
E-Mail: info@
autohaus-knemeyer.de




Herstellerschlüssel
Typschlüssel
Fahrgestellnummer